Stefan Welberts in Rheurdt

Der gemeinsame Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD hat sich einen ganzen Nachmittag und Abend Zeit genommen, um die kleinste Gemeinde im Kreis Kleve kennenzulernen.

Um 16.00 Uhr startete die Tour in Neufeld. Hier überzeugte sich Stefan von der Notwendigkeit einer Verkehrsberuhigung im Ortsteil Neufeld. Aber nicht nur die Verkehrsberuhigung ist das Problem, auch die Entwässerung des Fußgänger und Radwegs funktioniert an vielen Stellen nicht, so dass Sanierungsarbeiten nötig sind. Und ein drittes Problem schaute er sich an: Die Gemeinde hat keinen Einfluss auf die Baugenehmigungen im Außenbereich, so dass oft nach Aktenlage und nicht nach der Abwägung der Gesamtsituation entschieden wird. Das neue Baugebiet an „Schultes Kull“ hat weder die Situation der Fußgänger noch die Parksituation im Ortsteil berücksichtigt und aktuell sollen noch neue Wohnungen errichtet werden.

 

 

Wir wollten dem Kandidaten auch eine gelungene Aktion vorstellen, deshalb besuchten wir das Gelände der Pfadfinder. Julian Thielmann berichtete über die bisherigen Erfahrungen mit dem ehemaligen Sportplatz und machte auf die Probleme aufmerksam, die den Pfadfindern auf Grund der höheren Kosten in allen Bereichen das Leben für die geplanten Freizeiten schwerer machten.

Stefan Welberts machte sich entsprechende Notizen, um das Problem in den Haushaltsberatungen anzusprechen.

Die nächste Station war die Kita Zwergenland, eine Einrichtung, die aus einer Notsituation im Jahr 2015 sich entwickelt hat. Die Einrichtung verfügt über zwei Gruppen und ein naturnah gestaltetes Außengelände.

Die Idee, aus dem alten Schulgebäude nicht nur die Kita, sondern auch eine Kindertagespflege einzurichten, fand er besonders gelungen. Dass auch eine Tagespflege für Senioren und seniorengerechte Wohnungen an diesem Ort entstanden sind war für ihn ein „Modell aus einem Guss“.

Der letzte Termin fand bei der Feuerwehr statt. Die Organisation der Besichtigung von „alt nach neu“ war für alle Teilnehmer*innen beeindruckend. Besonders gut hat Stefan die Erläuterung der Feuerwehrkameraden gefallen, die deutlich machten, an welchen Stellen sie durch ihre Eingaben geholfen haben, das Haus optimal an die Bedürfnisse der Wehrleute anzupassen, ohne den Kostenrahmen aus den Augen verloren zu haben. Die Vertreter der Politik waren sehr erfreut über das inzwischen entspannte Verhältnis zwischen den vielen Ehrenamtlern in den Löschzügen und den politischen Vertretern. Und bei der Diskussion um die im Kreis und der Gemeinde diskutierten Notfallpläne wurde deutlich, dass ein Standort mitten im Ort in solchen Lagen von unschätzbarem Vorteil sein kann.

 

Wir danken allen „Gastgebern für die Zeit, die sie für diese Information eingesetzt haben.