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Die SPD in Rheurdt

Ausschuss für Soziales Jugend und Generationenvernetzung

Ausschussmitglieder

Mitglieder: 15 / SPD: 2

Vorsitzende: Heike Bergner
stellv. Vorsitzende: CDU

Unsere SPD-Ausschussmitglieder

Mitglieder / Vertreter
Heike Bergner / Babara Langen
Karl-Heinz Raupach / Werner Fronhoffs

Sachk. Bürger / Vertreter
Petra Gerits / Carina Otto

Berichte der SPD-Fraktion zur Sitzung des Ausschuss für Soziales Jugend und Generationenvernetzung der Gemeinde Rheurdt

 

Bericht vom 15.12.2016

Am 15.12. tagte der „Sozialausschuss“ zur letzten Sitzung des Jahres, in der traditionsgemäß die Träger der freien Träger über ihre Projekte vor Ort berichten.

Die AWO betreibt in beiden Ortsteilen die  Jugendarbeit vor Ort, in Rheurdt geschieht das im AWO Bahnhof, in Schaephuysen neuerdings im H11.

Das Angebot wird altersgestaffelt angeboten und umfasst viele Bereiche, vom Kochen und Backen über Sport und kreative Angebote bis hin zu Ferienmaßnahmen. Eine hauptamtliche Kraft, eine Praktikantin im Anerkennungsjahr und eine „Bufti“ bilden das Team für diese Angebote im Ort.

Die Pfadfinder stellen eine große Gruppe im Bereich der Jugendarbeit und bieten unterschiedliche Aktivitäten, ein besonderes Highlight war im Mai das Kinderfest, das am Michaelsturm in Schaephuysen durchgeführt wurde und das ganze Dorf „in Bewegung“ brachte. Die angebotene Freizeit war auch ein voller Erfolg. Die Pfadfinder setzen im nächsten Jahr ihre erfolgreiche Arbeit im Ort fort. Die insgesamt 250 Mitglieder sind nicht nur für den Ort eine Bereicherung, sondern haben auch bei ihrer Lebensmittel Sammelaktion 220 Bananenkisten mit Grundnahrungsmitteln gesammelt.

Aufsuchende Jugendarbeit in Rheurdt: Auch hier ist die AWO der Träger. Frau Groß, gelernte Erzieherin, arbeitet 9 Stunden in der Martinusgrundschule und unterstützt da Schüler und Schülerinnen sowie deren Eltern in Schwierigen Lebenssituationen, wobei sie die Familien auch im Umgang mit den Institutionen, z.B. mit dem Jugendamt, unterstützt. Das Land erstellt gerade ein Konzept zur schulischen Sozialarbeit und sucht nach Möglichkeiten der Finanzierung, wenn sich in diesem Zusammenhang neue Möglichkeiten ergeben, sollen diese genutzt werden.

Evangelische Kirche:

Ein Schwerpunkt der Jugendarbeit in der evangelischen Kirche liegt im Bereich der Erlebnispädagogik, hier spielt die Kletteranlage eine zentrale Rolle, die durch weitere Maßnahmen in diesem Bereich ergänzt werden soll, sowie die Inklusion, dies wurde im letzten Jahr vor allen Dingen im Rahmen einer Freizeit in Italien erprobt und von den Beteiligten als ein Gewinn erlebt. Neben traditionell christlichen Angeboten,  wie z.B. Bibelwochen, gibt es den Brunch for Kids oder Mädchenprogramme. Die Gemeinde würde sich über aktive Helfer freuen, die einen Ausbau des Angebots ermöglichen würden.

Runder Tisch Seniorenarbeit:

Diese Gruppe arbeitet überparteilich und hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation der Senioren und Seniorinnen in der Gemeinde zu verbessern. Praktische Auswirkungen sind die Verbreiterung der Bürgersteige im Ort, die Erstellung und Aktualisierung eines Seniorenratgebers und den „Test der aktuellen Seniorenangebote“ vor Ort. Im neuen Jahr will man ggf. Vorträge speziell für Senioren anbieten, die in dieser Bevölkerungsgruppe von Interesse sind.

Flüchtlingsarbeit:

Weil auf Kreisebene keine bzw. deutlich zu wenig professionelle Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer zu erwarten war, hat die Gemeinde mit der Caritas einen „Profianbieter“ ins Boot geholt. Frau Benninghof beschrieb die drei Bereiche, in denen sie tätig wird.

Einzelfallberatung: Die stellt einen Großteil der Arbeit dar, sie hat allein 474 individuelle Beratungen mit einem Zeitaufwand von mehr als 45 Minuten durchgeführt. Die Themen betrafen das gesamte Spektrum der Probleme, von Fragen zum Stand des Asylverfahrens über Sprachkurse oder lebenspraktische Fragen.

2. Kooperation mit Institutionen das reicht von der Schule bis zur Arbeitsagentur oder den medizinischen Bereich oder auch bei der Suche nach einem Kitaplatz für die Kinder. Hier stellte sie fest, dass auf Grund der intensiven Diskussion in der letzten Ausschusssitzung das Problem in Rheurdt gelöst sei, weil alle betroffenen Kinder durch die Betreuung im AWO Kindergarten jetzt versorgt sind.

Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt: Sowohl Frau Benninghof als auch Frau Schröders als sachkundige Bürgerin betonten, dass ihre Aufgaben durch die Unterstützung des Partners deutlich einfacher gelöst werden können. Zum Wohle aller am Prozess Beteiligten.

Ausblick Flüchtlingssituation:

Seit dem 1.12.2016 müssen anerkannte Flüchtlinge drei Jahre in dem Ort, dem sie zugewiesen worden sind, bleiben. Für Rheurdt ergeben sich daraus zwei Probleme:

Es gibt wenig Wohnraum für Einzelpersonen, so dass diese Menschen keine eigene Wohnung finden, in diesem Bereich wird die Gemeinde „nachbessern“ müssen.

Es gibt zu wenig Arbeitsstellen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. In Rheurdt und Umgebung finden sich kaum Arbeitsplätze. Dies macht die dauerhafte Integration der Flüchtlinge schwierig. Im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs wird man neue Überlegungen anstellen müssen.

 

Die Ausschussvorsitzende Heike Bergner bedankte sich bei allen  Referenten für den informativen Einblick in die Arbeit und schloss die Sitzung mit guten Wünschen für schöne Feiertage.

 
 

Für Sie in Berlin

Barbara Hendricks

 

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